Kunst im öffentlichen Raum

<Kunst im öffentlichen Raum> steht als Sammelbegriff für Kunstwerke ganz unterschiedlicher Epochen, die im kommunalen öffentlichen Raum, also in städtischen Parks, Grünanlagen, auf Straßen oder Plätzen für jedermann zugänglich und erlebbar sind.

Ab den 1970er Jahren des vergangenen Jahrhunderts findet bei Kunstwerken für den öffentlichen Raum ein Paradigmenwechsel statt. Künstler setzen sich konkret mit dem urbanen Raum auseinander. Ihr Anliegen ist es, den Stadtraum als Lebensfeld der dortigen Bewohner und Besucher mit künstlerischen Mitteln zu befragen, sichtbar, entdeckbar und damit neu aneignungsfähig zu machen. Eine Ausdrucksform dieser Entwicklung sind ortsspezifische, temporäre Kunstwerke im öffentlichen Raum.

Dieser Ansatz liegt auch den drei von der Stadt Braunschweig initiierten Kunstparcours, dem „Lichtparcours Braunschweig 2000“, dem „Braunschweig Parcours 2004“ sowie dem „3. Lichtparcours Braunschweig 2010“ und dem "Lichtparcours Braunschweig 2016" zugrunde. Im Jahre 2011 wurde außerdem das Format „experiment:STADTRAUM“ ins Leben gerufen, um unabhängig von den nur in größeren Zeitabständen realisierbaren Parcours-Ereignissen das Angebot von aktueller zeitgenössischer Kunst im Stadtraum präsent zu halten.

Braunschweiger Ausstellungsreihe Lichtparcours

Sie waren beim Lichtparcours 2016 oder 2010 und bereits beim Lichtparcours 2000 oder beim Braunschweig Parcours 2004 dabei? Hier können Sie sich die Events noch einmal anschauen.

experiment : STADTRAUM

Das städtische Kulturinstitut beschäftigt sich regelmäßig mit künstlerischen Interventionen im Stadtraum. 2014 fanden zwei mit Expertinnen und Experten besetzte Podiumsdiskussionen statt, die aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Kunst im öffentlichen Raum kritisch beleuchteten.