Förderrichtlinie „Soziale Stadt – Donauviertel“

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Braunschweig, 26. Juni 2019 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Förderrichtlinie „Soziale Stadt – Donauviertel“

Das Donauviertel. (© Stadt Braunschweig / Michaela Heyse; Weiterverbreitung nicht gestattet)

Der Rat hat am Dienstag, 25. Juni, die Förderrichtlinie für das Fördergebiet „Soziale Stadt – Donauviertel“ beschlossen. Nach ihrer Maßgabe gewährt die Verwaltung Zuwendungen (Förderung durch Zuschüsse nach Städtebauförderungsrecht) für private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Fördergebiet. Das für zunächst zehn Jahre veranschlagte Volumen an Städtebauförderungsmitteln liegt bei rund 15 Mio. Euro bei einer Fläche des Fördergebietes von rund 56,7 Hektar.

Die Richtlinien fußen im Wesentlichen auf langjährigen, in bisherigen Sanierungs- und Fördergebieten gewonnenen Erfahrungen. Die besonderen Erfordernisse der Förderkomponente „Soziale Stadt“ liegen vor allem in einem integrativen Vorgehen bei der städtebaulichen Sanierung und in der Verbesserung der sozialen Situation des Quartiers. Aus diesem Grunde werden Maßnahmen, die das Wohnumfeld verbessern, stärker akzentuiert.

Im Donauviertel fördert die Stadt Braunschweig im Rahmen der jährlich verfügbaren Städtebauförderungsmittel aus der Programmkomponente „Soziale Stadt“ vor allem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne von § 177 Baugesetzbuch (BauGB) an privaten Gebäuden und Freiflächen und weitere Maßnahmen zur städtebaulichen Erneuerung. Die geförderten Projekte müssen den Zielen städtebauliche Aufwertung, Gebäudemodernisierung und -instandsetzung, Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse und Wohnumfeldverbesserung sowie der Stadtbildpflege entsprechen. Weiterhin sollen durch Förderung kleiner, privater Maßnahmen Anreize für private Folgeinvestitionen geschaffen werden.

Alle Einzelheiten und die Förderrichtlinie im Wortlaut in der Beschlussvorlage 19-10550 unter 

www.braunschweig.de/ratsinfo




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