Medizin in Göttingen und Braunschweig

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Braunschweig, 29. September 2017 Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Medizin in Göttingen und Braunschweig

Von links: Dr. Thomas Bartkiewicz, Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums Braunschweig, Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstands der Universitätsmedizin Göttingen, und Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig.  (Foto: Klinikum Braunschweig / Jörg Scheibe)
Von links: Dr. Thomas Bartkiewicz, Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums Braunschweig, Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstands der Universitätsmedizin Göttingen, und Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig.
(Foto: Klinikum Braunschweig / Jörg Scheibe)

Nach ersten Sondierungen haben die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und das Klinikum Braunschweig heute ihr Interesse an einer engen Kooperation erklärt. In Braunschweig könnte damit ein zusätzlicher klinischer Campus der UMG entstehen.

„Diese Kooperation bietet enorme Chancen: Die UMG erhält zusätzliche klinische Kapazitäten für die Ausbildung von angehenden Medizinerinnen und Medizinern und das Klinikum sowie die Stadt Braunschweig gewinnen medizinischen Nachwuchs. Zugleich ist damit ein Ausbau der Vollzeitstudienplätze in Niedersachsen verbunden", sagte

Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, anlässlich der heutigen Pressekonferenz in Braunschweig.

Prof. Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstands der Universitätsmedizin Göttingen: „Die ersten Überlegungen zu dieser Kooperation sind vielversprechend und könnten bei erfolgreichem Abschluss der Gespräche wesentlich dazu beitragen, die Zahl der in Niedersachsen ausgebildeten Ärzte zu erhöhen."

Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig: „Eine sehr gute Wahl, denn als herausragende Forschungs- und Universitätsstadt bietet Braunschweig das passende Umfeld zur Erweiterung von Medizin-Studienplätzen für Niedersachsen. Mit unserem kommunalen Großklinikum bieten wir zudem fachlich die besten Voraussetzungen für die ärztliche Ausbildung. Braunschweig ist Zentrum der forschungsintensivsten Region Deutschlands und ist eine der deutschen Großstädte, die derzeit eine große Anziehungskraft auf junge Menschen ausübt."

Dr. Thomas Bartkiewicz, Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums Braunschweig: „Für das Klinikum Braunschweig bedeutet die Kooperation auf universitärem Niveau eine sichere Zukunft im Wettbewerb um ärztlichen Nachwuchs. Passend zu unserem Leistungsspektrum als Maximalversorger werden wir mit einem zweiten klinischen Campus der Universität Göttingen in einer gleichen Liga spielen. Das Klinikum Braunschweig ist für die Lehre bestens aufgestellt und würde mit dem klinischen Campus der Universität Göttingen ein noch attraktiverer Ausbilder und Arbeitgeber werden."

Mit dem Aufbau des Campus II können 60 zusätzliche Vollstudienplätze im medizinischen Bereich entstehen. Aktuell studieren in Niedersachsen 5.317 Menschen Humanmedizin mit jährlich 712 Studienanfängern. Die Kooperation bietet zugleich die Chance, standortspezifische Schwerpunkte im Medizinstudium zu entwickeln.



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