Neue Krippe mit Platz für 30 Kinder

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Braunschweig, 30. November 2018 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Neue Krippe mit Platz für 30 Kinder

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Eine neue Krippe in der Neuen Knochenhauerstraße nimmt am Montag den Betrieb auf. Sie verfügt über zwei Gruppen und wird zukünftig Platz für 30 Kinder im Alter von bis zu drei Jahren bieten. Die Gruppen sind als Außengruppen an das städtische Familienzentrum in der Neue Knochenhauerstraße angegliedert, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet. Mit dem neuen Angebot reagiert die Stadt auf die aktuell weiterhin hohe Nachfrage nach Krippenplätzen. Die Plätze wurden an Kinder vergeben, die bereits auf Wartelisten standen.

„Wir sind froh, dass wir durch die geringe Bauzeit noch vor dem Jahreswechsel weitere 30 Krippenplätze schaffen konnten“, sagt Martin Albinus, Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie. Er betont aber gleichzeitig auch, dass sich die Stadt ihrer Verantwortung in diesem Betreuungsbereich bewusst ist und mit Nachdruck an der Schaffung weiterer Betreuungsplätze arbeitet. „Auch mit diesem neuen, ergänzenden Angebot sind derzeit immerhin noch weitere rund 30 Kinder im Krippenbereich unversorgt.“

Die Räumlichkeiten, in denen zuvor unbegleitete minderjährige Geflüchtete untergebracht waren, wurden seit Juli vom Fachbereich Hochbau der Stadt Braunschweig umgebaut und sind nun einsatzbereit. Entstanden sind zwei Gruppenräume mit jeweils einem Schlafraum und Sanitäranlagen, eine Küche, ein Multifunktionsraum und Räume wie Lager, Hauswirtschaftsraum, Personalraum etc. Das Außengelände wird voraussichtlich Ende 2018 fertiggestellt. Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf rund 375.000 Euro.

Die erste der beiden Krippengruppen nimmt den Betrieb am Montag, 3. Dezember, auf. Im Zuge der Eingewöhnung der Kinder erfolgt die Aufnahme gestaffelt. Voraussichtlich Ende Januar oder Anfang Februar 2019 sollen alle Kinder eingewöhnt sein, sodass dann alle Krippenplätze belegt sein werden.

Für die Betreuung der Kinder stehen insgesamt vier Vollzeitbeschäftigte sowie in jeder Gruppe eine vom Land geförderte Drittkraft mit aktuell je 29 Wochenstunden zur Verfügung. Darüber hinaus kümmert sich eine hauswirtschaftliche Kraft um die Mittagsverpflegung der Kinder.



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