Ausstellung „Großer Wurf 1“ von Hanna Nitsch

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Braunschweig, 09. Januar 2018 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Ausstellung „Großer Wurf 1“ von Hanna Nitsch

Hanna Nitsch, „Redux #1“, Tusche und Grafitstift auf Papier, 203 cm x 150 cm, 2017  (© Hanna Nitsch)
Hanna Nitsch, „Redux #1“, Tusche und Grafitstift auf Papier, 203 cm x 150 cm, 2017
(© Hanna Nitsch)

Unter neuem Konzept eröffnet die Stadt Braunschweig am 25. Januar, 19 Uhr, die „halle267 – städtische galerie braunschweig“ mit einer Einzelausstellung der Braunschweiger Künstlerin Hanna Nitsch. Die Ausstellungshalle an der Hamburger Straße war bisher ohne ein präzises oder konturiertes Ausstellungskonzept betrieben worden. Nunmehr wird dort ganzjährig Kunst aus Braunschweig und der Region zu sehen sein.

Eröffnet wird die erste Ausstellung durch Dr. Anja Hesse, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. Sprechen werden außerdem Professorin Dr. Susanne Pfleger, Direktorin der Städtischen Galerie Wolfsburg, und der Braunschweiger Künstler Lienhard von Monkiewitsch, welcher in die Ausstellung einführt.

Mit dem doppeldeutigen Ausstellungstitel „Großer Wurf 1“ verweist die Künstlerin Hanna Nitsch, die in Braunschweig lebt und arbeitet, auf die subjektive Erwartungshaltung, die sie stellvertretend diesem neuen Ort für Gegenwartskunst entgegenbringt – in einer Stadt der Forschung und Wissenschaft. Zugleich nimmt sie mit einem ironischen Augenzwinkern die eigene Rolle der Künstlerin als Bildproduzentin ins Visier.

Hanna Nitsch, „Großer Wurf #1“, Fotografie (Installation Fototapete), 400 cm x 350 cm, 2017 (© Hanna Nitsch)
Hanna Nitsch, „Großer Wurf #1“, Fotografie (Installation Fototapete), 400 cm x 350 cm, 2017
(© Hanna Nitsch)

Dabei konfrontiert sie in einem spannungsreichen Ausstellungsparcours erstmals präsentierte fotografische Selbstinszenierungen mit abstrakten Wand-Raum-Installationen. In ihren großformatigen Zeichnungen gibt die Künstlerin zu erkennen, dass hinter jedem Bild eine Konstruktion verborgen liegt, die die Wirkungsmacht des Werkes definiert. So entwickelt sich im Zeigen und Verbergen ein spannendes Wechselspiel zwischen Bild, Künstlerin und Betrachter. Durch die „Risse“ in ihren Bildern kommt dem Betrachter die Ambivalenz der Welt entgegen: die Gefahr und die Bedrohung gleichermaßen wie das Schöpferische.

Während des Ausstellungszeitraumes bis zum 4. März gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm: darunter ein Vortrag des bekannten Gehirnforschers Professor Dr. Martin Korte über das Thema „Kreativität und Wissen“, eine Lesung mit Texten von Ingeborg Bachmann, unterschiedliche Führungen und aktive Angebote für Kinder. Der Eintritt zu allen Angeboten und der Ausstellung ist frei.

Weitere Informationen sind unter www.braunschweig.de/halle267 zu finden.

„halle267 – städtische galerie braunschweig“
Hamburger Straße 267
38114 Braunschweig
Öffnungszeiten: Di–So: 15 bis 18 Uhr; Do: 15 bis 20 Uhr
Tel.: (05 31) 470 4856
E-Mail: halle267@braunschweig.de



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